Unsere letzte Jahreshauptversammlung fand am 25. März 2010 statt und es ist wieder Zeit, über die vergangene Periode zu berichten. Es soll Rechenschaft gegeben werden über unser musikalisches Wirken, unsere öffentlichen Auftritte, über die finanzielle und personelle Entwicklung.
Wir verstehen uns als ein traditioneller Kulturträger unseres Hüttenwerkes in Donawitz, als kultureller Botschafter unserer Heimatstadt Leoben  und als Vertreter berg- und hüttenmännischer Kultur der Steiermark.
Im Besonderen wollen wir ein großes Dankeschön unseren unterstützenden Mitgliedern und an den institutionellen Gönner, allen voran dem Unternehmen voestalpine Stahl Donawitz, der Stadtgemeinde Leoben und den beiden Betriebsratskörperschaften der Arbeiter und Angestellten, aussprechen. Ohne diese finanziellen Unterstützungen wäre unsere Kulturarbeit wesentlich schwieriger zu gestalten.
Es sind zwei Fixpunkte, die unseren jährlichen Ablauf bestimmen. Zum einen ist es das Frühlingskonzert, zum anderen das Adventsingen. Für beide Veranstaltungen bereiten wir uns intensiv vor, und zwar durch das Einstudieren von neuen Liedern und das Auffrischen von mehr oder weniger bekanntem Liedgut. Unsere Sammlung an Notenmaterial vergrößert sich so laufend und stellt einen musikalischen Schatz dar, um den uns viele andere Chöre beneiden.
Neben diesen beiden Veranstaltungen gibt es noch verschiedene andere Aktivitäten unseres Chores. Da sind einmal unsere kleineren und größeren Reisen, die immer damit verbunden sind, unser kulturelles Wirken nach außen zu tragen und als Botschafter unsere Heimatstadt Leoben und unsere betriebliche Wurzel voestalpine Donawitz zu repräsentieren. Zum anderen sind es die vielen Auftritte, für die wir uns engagieren lassen, auch gerne nach Möglichkeit annehmen und die wir auch der Öffentlichkeit quasi schuldig sind.
Wenn man die Auftritte in den letzten drei Jahren zusammenzählt, dann sind es 64 Veranstaltungen und insgesamt 120 Probenabende; dabei sind aber so manche Darbietungen bei Trauerfällen, Ehejubiläen, … nicht mit eingerechnet. Eine grobe Kalkulation ergibt: 3 Jahre sind etwa 1100 Tage und zirka 200 mal wurden die Sänger zu Auftritten, Proben und anderen Veranstaltungen zusammengerufen, das heißt alle 5 bis 6 Tage! Dafür möchte ich meinen Sängern ganz herzlich danken. Auch meinen Kollegen im Vereinsvorstand sei hier herzlich gedankt, ohne diese kameradschaftliche Zusammenarbeit wäre vieles in dieser Weise nicht möglich.
Glück auf!

GM